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Erläuterungen zu den Bildern auf der Startseite der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät

Foto

Beschreibung

Quelle

 1Gemischt Auf auf King George Island brüten drei Pinguinarten der Gattung Pygoscelis und sind hier gemeinsam auf dem Foto zu sehen (v.l.n.r.: Adéliepinguin, 2 Zügelpinguine, Eselpinguin). Die Entwicklung der Populationen dieser drei Arten wird schon seit vielen Jahren von der Arbeitsgruppe Polar- und Ornitho- Ökologie beobachtet. Es konnte festgestellt werden, dass während der letzten 30 Jahre die Anzahl der Brutpaare der Eselpinguine angestiegen ist, wohingegen die Anzahl der beiden anderen Arten deutlich abgenommen hat. Foto: Martin Senf, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 1Zuegelpinguin Auf dem Foto sind 2 Zügelpinguine (Pygoscelis antarctica) im Eis zu sehen.

Foto: Martin Senf, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Gehegeanlage

Das Foto zeigt die Gehegeanlage für experimentelle Arbeiten mit Wühlmaus-Populationen in Remderoda. In der seit 2000 vom Institut für Ökologie betriebenen Anlage werden sogenannte EMS-Versuche (Experimental Model Systems) durchgeführt, um beispielsweise den Einfluss der Habitatstruktur auf Verhalten und Populationsdynamik der Mäuse zu untersuchen. Die Ergebnisse können unmittelbar in die Landschaftsökologie und auch den angewandten Naturschutz einfließen.

Foto: Pascal Wiegand, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
 Haeckel Haus Eingang
Das Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist - nach dem Karl-Sudhoff-Institut in Leipzig (1905/06) - eines der ältesten wissenschaftshistorischen Institute in Deutschland. Beide Institute verdanken ihre Gründung privaten Stiftungen. Die Institutsgründung ist unmittelbar mit der Person des Zoologen Ernst Haeckel (1834-1919) verbunden. Das ganz spezifische Profil des Ernst-Haeckel-Hauses, die Doppelfunktion als Museum und als wissenschaftshistorisches Universitätsinstitut mit angeschlossenen Archiv- und Sammlungsbeständen, ist historisch gewachsen. Das Institut hat seinen Sitz im ehemaligen Wohnhaus Haeckels in der Berggasse 7 in Jena. Haeckel hat dieses Haus im italienischen Landhausstil 1882/83 in unmittelbarer Nähe des gleichzeitig erfolgten Neubaus des Zoologischen Instituts für seine Familie bauen lassen und bis zu seinem Tode 1919 bewohnt.

1995 wurde Olaf Breidbach auf den Lehrstuhl für Geschichte der Naturwissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen und wirkte dort als Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik, Ernst-Haeckel-Haus, bis zu seinem Tod am 22. Juli 2014.
Foto: Dr. Ina Weiß, Wissenschaftliche
Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Goethehaus Blick zum Inspektorhaus  mit Goethegedenkstätte,  im Botanischen Garten der Friedrich-Schiller-Universität. Aufgenommen in Jena am 06.10.2011.
Foto: Anne Günther, Friedrich-Schiller-Universität
Jena
     
3Botanischer Garten  Das Foto entstand am 8.7.2009. Es zeigt eine Luftbildaufnahme vom Botanischen Garten in Jena und ist vom JenTower aus entstanden.
Foto: PD Dr. Thomas Hinze, Brandenburgische
Technische Universität Cottbus
     
 Roetelmaus
Die Rötelmaus (Clethrionomys glareolus) ist eine der Wühlmausarten, deren Verhalten in einer Feldversuchsanlage untersucht wird. Die Versuchsanlage befindet sich in Remderoda, einem Ortsteil der Stadt Jena, und wird hauptsächlich von Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe Kleinsäuger-Ökologie der FSU Jena betrieben. Es werden Arbeiten auf den Gebieten Verhaltensökologie, evolutionäre Ökologie, Populationsdynamik und Landschaftsökologie durchgeführt.
Das Foto wurde am 19.10.2011 aufgenommen.
Foto: Sarah Mitsching, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
Ae_arabicum Cyp inflorescence005

 

Das Bild ist in der Struktureinheit Genetik entstanden und zeigt einen jungen Blütenstand von Aethionema arabicum, Accession Cyprus. Foto: Struktureinheit Genetik,
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
 Alpenveilchen
Im Botanischen Garten kann man auch im Winter blühenden Pflanzen begegnen. Die Aufnahme entstand im Februar 2015 und zeigt Freiland-Alpenveilchen (Cyclamen coum).
Foto: Dr. Ina Weiß, Wissenschaftliche
Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Eisberge4

An einem der wenigen sonnigen Tage auf King George Island, Antarktis entstand diese Aufnahme einer Gruppe von Eisbergen. Solche Eisberge lösen sich immer wieder von den Gletschern des antarktischen Kontinents und werden mit Wind und Meeresströmungen auf das Meer und so auch nach King George Island verfrachtet.


Foto: Jan Esefeld, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Axolotl Das Axolotl, ein Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, ist ein wundersames Wesen. Das Verblüffendste an "Ambystoma mexicanum" - so der lateinische Name des Tieres - ist wohl die Tatsache, dass Axolotl ihr Leben lang im Larvenstadium verbleiben. Es scheint, als kennen die Tiere das Geheimnis ewiger Jugend. Diese und weitere Eigenschaften des Lurchs machen ihn zu einem Forschungsobjekt par excellence. Wissenschaftler der Universitäten Regensburg und Jena haben nun in einer renommierten Fachzeitschrift die 150-jährige Geschichte der Axolotl-Forschung beschrieben. Ihr Beitrag "The History of The Oldest Self-Sustaining Laboratory Animal: 150 Years of Axolotl Research" ist soeben im Journal of Experimental Zoology (DOI: 10.1002/jez.b.22617) erschienen. Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Details siehe Pressemitteilung:
https://idw-online.de/de/news630754
     
AntarktisexpeditionJenniferSchmidt

 

Das Bild wurde am 3.1.2008 während der Antarktisexpedition Jenaer Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Polar- und Ornithoökologie der FSU Jena aufgenommen.      

Foto: Jennifer Schmidt, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

 Bakterien_ auf_Pilzhyphen Die Aufnahme zeigt die  Anheftung von Bakterien auf den Pilzhyphen.

Details siehe: Ausgewählte Publikationen der Fakultät 2014
       
Foto: F. Blei und A.T. Kovacs
     
 Baobab_BurkinaFaso Blüten und junge Früchte des Affenbrotbaums (Adansonia digitata), einem landschaftsprägenden Baums Westafrikas. Er wird durch die lokale Bevölkerung in vielfältiger Weise genutzt. Die Erforschung der Auswirkungen verschiedener Landnutzungsformen auf das Vorkommen von Savannenbäumen ist Bestandteil der Forschung am Institut für Ökologie. Aufgenommen am 10.09.2012 in Burkina Faso.
Foto: Markus Bernhardt-Römermann, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Dicty
Fruchtkörper von Dictyostelium discoideum

Details siehe: Ausgewählte Publikationen der Fakultät 2015
Foto: Prof. Dr. Thomas Winckler, Pharmazie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Fibroblasts_nucleus_ERGIC_grau250
Wissenschaftler entschlüsselten einen neuen Regulationsmechanismus, durch den die Biosynthese von Lipiden mit krebsrelevanten Signalwegen und der Morphologie des Endoplasmatischen Retikulums (ER) verknüpft wird. Die fluoreszenzmikroskopische Aufnahme zeigt den Zellkern (blau) und das ER/Golgi intermediäre Kompartment (rot) von Mausfibroblasten unter ER-Stress.

Details siehe: Ausgewählte Publikationen der Fakultät 2015
Foto: Dr. Andreas Koeberle, Lehrstuhl für 
Pharmazeutische/Medizinische Chemie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 fistulina_hepaticaSchultzeWege Johanna Schultze-Wege (1844-1918) ist eine Pionierin der Pilzforschung in Thüringen. Ihre umfangreichen und breit angelegten mykologischen Arbeiten sind indes der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt geblieben - ein Schicksal, das sie mit vielen wissenschaftlich engagierten Frauen um 1900 teilt.
Damit diese aus Sicht der Pilzkunde wertvollen Arbeiten nicht in Vergessenheit geraten und um Interessenten einen Zugang zu wichtigen Teilen des Originalmaterials zu ermöglichen, wurden die Aquarelle und Exsikkate mit Hilfe der ThULB Jena unter Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert und in den historischen Beständen der Universal Multimedia electronic Library (UrMEL) verfügbar gemacht und somit das Vermächtnis dieser Gelehrten-Frau porträtiert.
Zeichnungen von Johanna Schultze-Wege

Lebenslauf der Johanna Schultze-Wege (1844-1918)
Rezept "Champignonbrod"

Ausstellung "Pilze-ein Leben im Verborgenen"
vom 7.10.2010 bis 11.2.2011 in Jena

 Frosch Winziger Hyperolius mitchelli aus der Gattung der Riedfrösche auf der Hand von Dr. Hendrik Müller am Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena, aufgenommen am 11.04.2013.
Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Gewaechshaus

Gewächshäuser im Botanischen Garten der Friedrich-Schiller-Universität Jena, aufgenommen am 10.05.2012.

Foto: Anne Günther,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Haeckel Auf der Aufnahme ist Ernst Haeckel im Winter 1903/04 mit einem Skizzenbuch am Strand von Rapollo zu sehen.


Foto: das Foto wurde von Dr. Thomas Bach, 
Ernst-Haeckel-Haus Jena
, zur Verfügung gestellt.
     
 Haeckelbuecher Bücher des Zoologen Ernst Haeckel, aufgestellt in seinem im Original gehaltene Arbeitszimmer  am 13.02.2009 im Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena.  Der Naturforscher Heackel, der oft auch als der "deutsche Darwin" bezeichnet wird, nannte sein Wohnhaus in der Jenaer Berggasse "Villa Medusa", weil er in der Bauzeit des Hauses gerade mit der Ausarbeitung seiner Medusenmonographie befasst war. Im Ernst-Haeckel-Haus  ist heute auch das Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena  angesiedelt. Enst Haeckel war vor 175 Jahren am 16.Februar 1834 in Potsdam geboren, er starb am 9.August 1919 in Jena.
Die Verwendung dieses Fotos ist nur für
Publikationen der Friedrich-Schiller-Universität
Jena gestattet!

Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 HerbariumHausknecht Historischer Herbarbogen in der Bibliothek des Herbarium Haussknecht der Friedrich-Schiller-Universität Jena, aufgenommen am 11.11.2010. Es ist die umfangreichste Einrichtung dieser Art in Deutschland und ist jetzt in das Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen (DNFS) aufgenommen worden. Mit mehr als drei Millionen Belegen getrockneter Pflanzen, der rund 170.000 bibliographischen Einheiten umfassenden Bibliothek und dem umfangreichen Archiv gehört das Herbarium Haussknecht der Universität Jena zu den 20 größten Herbarien weltweit .
Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 HerbariumTulipa

Diese beiden Tulpen (links Tulipa aleppensis Boiss. ex Regel, rechts: Tulipa biflora Pall. var. major Boiss.) sammelte Carl Haussknecht (1838-1903) während seiner Reisen durch den Orient. Haussknecht war von 1865 bis 1869 in den Gebieten der Türkei, des Irans, Iraks und Syriens unterwegs, um Pflanzen im Auftrag des Schweizer Botanikers Edmond Boissier (1810-1885) zu sammeln. Haussknechts Pflanzensammlung bildete den Grundstock des von ihm im Jahre 1896 in Weimar gegründeten Herbariums. Dieses ist seit 1923 an die Friedrich-Schiller-Universität angeschlossen und seit 1950 im Universitätshauptgebäude in Jena beherbergt. Das Herbarium Haussknecht umfasst mittlerweile circa 3,6 Millionen Pflanzenbelege. Diese werden für systematische Arbeiten herangezogen, sind unabdingbar zur Bearbeitung pflanzengeographischer und biodiversitätsbezogener Fragestellungen, und dienen weiterhin kulturwissenschaftlichen und wissenschaftsgeschichtlichen Untersuchungen. Besuche und Führungen sind nach Absprache möglich.

Kontakt: Dr. Jörn Hentschel

Mail:

Tel.: +49(0)3641 9-49280
Fax: +49(0)3641 9-49282

http://www.spezbot.uni-jena.de/herbarium/

Herbarium Haussknecht (JE)
Fürstengraben 1
07737 Jena


     
 HUPETER_Eselping Der Eselspinguin gehört zur Gattung der Langschwanzpinguine und ist am engsten mit dem Adeliepinguin sowie mit dem Zügelpinguin verwandt.
In der russischen Forschungsstation Bellingshausen betreiben Jenaer Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Polar- und Ornithoökologie der FSU Jena schon seit 1983 eine Reihe verschiedener Forschungsprogramme.
2013 fand bereits die 25. Antarktisexpedition von Jenaer Forschern statt (siehe: http://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM131125_Antarktis.html).
Foto: Dr. Hans-Ulrich Peter, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 HyphenZygomycetenLichtheimia_corymbifera Hier sind Hyphen des Zygomyceten Lichtheimia corymbifera zu sehen. Das Foto wurde von Dr. Kerstin Voigt
(Jenaer Mikroorganismensammlung: Jena Microbial Resource Collection) zur Verfügung gestellt.
Foto: Volker U. Schwartze,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Insekten Das zusammengesetzte Bild einzeln fotografierter Insekten aus dem Phyletischen Museum in Jena zeigt einen kleinen Bruchteil ihrer ungeheuren Vielfalt. Wissenschaftler des 1KITE Projekts verwendeten einen Datensatz von 1478 Genen von 144 Insektenarten, um ihre stammesgeschichtliche Entwicklung aufzuklären und zu datieren.

Originalpublikation:
Bernhard Misof et al.
Phylogenomics resolves the timing and pattern of insect evolution.
Science 2014,  346 (6210), 763-767
DOI: 10.1126/science.1257570
Foto: Hans Pohl,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 JenaExperimenScherber Versuchsfläche des Biodiversitätsexperimentes "Jena- Experiment", das seit 2002 in der Saaleaue in Jena angesiedelt ist. Auf künstlich angelegen Graslandflächen werden der Einfluss von Pflanzendiversität auf Produzenten, oberirdische und unterirdische Konsumenten sowie Prozesse  und die zu Grunde liegenden Mechanismen untersucht. Foto: Jena-Experiment, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universitäti Jena
     
 JenaExperimentEbeling Trophische Interaktionen auf engstem Raum beobachtet auf den Flächen des Jena-Experimentes. Zu sehen ist das Zusammenspiel von einer Knautia-Blüte (Acker-Witwenblume, Knautia arvensis) und ihrem Bestäuber, sowie dessen Räubern.
Foto: Anne Ebeling, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Jung-Uhu 2010_C. Geidel
 Das Bild war Foto des Jahres 2010 im Lehrstuhl Ökologie.
Foto: Dipl. Ing. Christiane Geidel
     
 KakteenBotGarten Die Aufnahme entstand am 21.5.2011 im Botanischen Garten in Jena. Der Goldkugelkaktus (Echinocactus grusonii) ist auch als "Schwiegermutterstuhl" bekannt.
Foto: PD Dr. Thomas Hinze, Brandenburgische
Technische Universität Cottbus
     
Lepidium appelianum 
Das Bild ist in der Struktureinheit Genetik entstanden und zeigt einen Blütenstand von Lepidium appelianum beim Versuch der manuellen Bestäubung. Foto: Struktureinheit Genetik,
Biologisch-Pharmazeutische Fakultät,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 LichtheimiaOriginal Der Pilz Lichtheimia corymbifera bildet seine Sporen in Sporangien, die ihren Ursprung an einem weitverzweigten Hyphengeflecht haben. Gefährlich wird der Pilz erst, wenn er einen Menschen mit geschwächtem Immunsystem infiziert.

Details siehe: Ausgewählte Publikationen der Fakultät 2014
 
Foto:  Das Foto wurde von Dr. Kerstin Voigt
(Jenaer Mikroorganismensammlung:
Jena Microbial Resource Collection) zur
Verfügung gestellt.
     
 NasoniaWespen Höchstens zwei Millimeter groß sind diese Nasonia-Wespen, die am Mittwoch (13.01.2010) unter einem Mikroskop im Institut für Allgemeine Zoologie und Tierphysiologie der Universität Jena untersucht werden. In einem internationalen Forschungsprojekt, an dem auch Wissenschaftler aus Jena beteiligt sind, ist jetzt das komplette Erbgut dieser Wespenart entschlüsselt worden. Die Ergebnisse wurden am 15.01.2010 in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht. Nasonia-Wespen sind parasitische Insekten, die Fliegenpuppen befallen und dadurch einen bedeutenden Schädling der Landwirtschaft auf natürliche Weise bekämpfen.
Die Verwendung dieses Fotos ist nur für
Publikationen der Friedrich-Schiller-Universität
Jena gestattet!
Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Pilzkulturen Hier wird die Vielfalt der Pilze in Kultur dargestellt.


Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Orobates

Vor gut 300 Millionen Jahren kroch ein etwa einen Meter langes Reptil im heutigen Thüringer Wald über lehmigen Boden. Der Ursaurier Orobates pabsti hinterließ deutliche Spuren, die allmählich versteinerten. Zusätzlich zu den schon länger bekannten Fährten, wurde im Jahre 1998 ein erstaunlich gut erhaltenes Skelett der Echse auf dem Bromacker bei Tambach-Dietharz gefunden.

Das Ziel besteht darin, einen biomimetischen Roboter zu bauen, der sich genau wie Orobates pabsti fortbewegt.

Ursaurier Orobates pabsti
© Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

Pressemitteilung:
http://idw-online.de/de/news523654
     
 Piranhas Nur vorübergehend für wenige Minuten schwimmt am 11.01.2011 ein Piranha des Botanischen Gartens der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einem kleinen Aquarium. Wegen planmäßigen Reinigungsarbeiten wurde das Wasserbecken im Victoriahaus abgelassen, die ursprünglich aus Südamerika stammenden Schwarmfische werden für diese Zeit "ausquartiert".  Die Gründung des Botanischen Gartens nahe des Uni-Hauptgebäudes geht auf das Jahr 1794 zurück, als Herzog Carl August von Sachsen-Weimar die Erlaubnis für die Einrichtung des Gartens erteilte.
Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Rapsfeld Rapsprotein aus heimischem Anbau kann Sojaeiweiß in Lebensmitteln ersetzen.

Auszug aus der Pressemitteilung:
Außerdem müssten zusätzliche Proteinquellen für die menschliche Ernährung nutzbar gemacht werden. Eine wichtige Rolle dabei, so der Jenaer Ernährungswissenschaftler, könnten Rapspflanzen spielen. Jahreis und sein Team haben jetzt die Rapspflanze als Ganzes auf ihr Potenzial für die menschliche Ernährung untersucht. Sie haben die weltweit erste Studie zur Verwertung von Rapseiweiß beim Menschen durchgeführt, deren Ergebnisse in einer renommierten internationalen Zeitschrift (Clinical Nutrition) publiziert worden sind (http://dx.doi.org/10.1016/j.clnu.2012.11.005).

 
Foto: Anne Günther,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Pressemitteilung:
http://idw-online.de/de/news516676

 Schleiden Matthias Jacob Schleiden (5.4.1804-23.6.1881) war von 1846-1863 ordentlicher Professor für Botanik in Jena und von 1850-1863 Direktor des Botanischen Gartens in Jena. Er wurde bekannt als einer der Mitbegründer der Zelltheorie, als Verfasser der "Grundzüge der wissenschaftlichen Botanik" und von populärwissenschaftlichen Schriften. Er veranlasste Carl Zeiß optische Werkstätten in Jena zu errichten und Mikroskope zu bauen. Die Mikroskope erprobte er im akademischen Unterricht und setzte damit den Anfangspunkt der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Universität und örtlicher Industrie.

(Der Text wurde der unterhalb des Monuments befindlichen Tafel entnommen).
Foto: Dr. Ina Weiß, Wissenschaftliche
Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Riesenseerose5B Die blühende Riesenseerose wurde am 21.8.2014 im Botanischen Garten in Jena aufgenommen. An diesem Tag hatte der Botanische Garten bis 22 Uhr für Besucher geöffnet.
Die Blüten öffnen sich erst mit Beginn der Dämmerung und schließen sich wieder mit Anbruch des Tages. Jede einzelne Blüte öffnet sich an genau zwei aufeinanderfolgenden Nächten. In der ersten Nacht ist die Blüte weiß, in der zweiten Nacht meist mehr oder weniger stark rosa.
Foto: Dr. Ina Weiß, Wissenschaftliche
Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Sabal parviflora Die Blätter einer Sabal parviflora werden von zwei Mädchen bei einem Rundgang am 19.9.2000 durch ein Tropen-Gewächshaus des Botanischen Gartens der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität betrachtet. Die Gründung des Botanischen Gartens nahe des Uni-Hauptgebäudes geht auf das Jahr 1794 zurück, als Herzog Carl August von Sachsen-Weimar die Erlaubnis für die Einrichtung des Gartens erteilte. Seit dem 17.September findet in Jena eine sechs-tägige Tagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft  und Vereinigung für Angewandte Botanik statt, an der sich mehr als 1000 Botaniker über Forschungen an Deutschen Universitäten austauschen.
Die Verwendung dieses Fotos ist nur für
Publikationen der Friedrich-Schiller-Universität
Jena gestattet!

Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Savanne_BurkinaFaso Ungenutzte Savannenökosysteme sind wichtige Referenzpunkte, um die Auswirkungen der Landnutzung zu untersuchen. Aufgenommen im Rahmen eines Forschungsprojektes des Instituts für Ökologie am 11.09.2012 im Nationalpark W im Osten von Burkina Faso.
Foto: Markus Bernhardt-Römermann, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Seerose22August2014 Eine einzelne Blüte einer Riesenseerose, diese
senkt nach dem 2. Tag ihre Blüten wieder und die Samen reifen unterhalb der Wasseroberfläche heran. Diese Aufnahme enstand am 22. August 2014 um die Mittagszeit.
Foto: Dr. Ina Weiß, Wissenschaftliche
Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 SeeroseFSU Blüte einer Santa-Cruz-Riesenseerose am 21.08.2014 im Botanischen Garten der Universität Jena.  Die Blüten der Seerose öffnen sich erst mit Beginn der Dämmerung. Mit Anbruch des Tages schließen sie sich wieder. Jede einzelne Blüte öffnet sich an genau zwei aufeinanderfolgenden Nächten. 
Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Siedlung_BurkinaFaso
Dörfliche Siedlung im Südwesten Burkina Fasos. Die Auswirkungen von traditioneller Landnutzung (Wechsel von Brache- und Kulturzeiten) und deren Veränderung hin zu Dauerkulturen mit Düngemitteleinsatz sind Teil der Forschung am Institut für Ökologie.  Aufgenommen am 30.11.2013 in Burkina Faso. Foto: Markus Bernhardt-Römermann, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Skua Südpolar-Skua mit GLS-Logger am rechten Bein.

Auszug aus der Pressemitteilung:
Bei der Wahl ihres Winterquartiers zeigen sich antarktische Raubmöwen flexibel. Das belegt die Studie eines internationalen Forscherteams unter der Leitung des Polar-Ornithologen Dr. Hans-Ulrich Peter von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Demnach verbringt ein Großteil der Südpolar-Skuas, die zu den Raubmöwen gehören, den antarktischen Winter im Nordatlantik, während etwa ein Drittel der Tiere der gleichen Art, zehntausende Kilometer entfernt, im Nordpazifik überwintern.

Um die Flugrouten der Vögel zu bestimmen, hat Doktorand Matthias Kopp unter der Leitung von Dr. Peter seit 2006 Südpolar-Skuas in ihren Brutgebieten auf King George Island, rund 120 Kilometer vor dem antarktischen Festland, mit Datenloggern versehen, ihre Positionsdaten über mehrere Jahre aufgezeichnet und gemeinsam mit britischen Kollegen und einem Wissenschaftler aus der Schweiz ausgewertet.

Foto: Matthias Kopp,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Pressemitteilung:
http://idw-online.de/de/news454321
 
   
 Steinhummel
Bombus lapidarius (Steinhummel) an Knautia arvensis (Acker-Witwenblume) Foto: Anne Ebeling, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Uni Jena
     
 Tabletten2 Symbolbild: Verschiedene Medikamente, aufgenommen am 25.05.2014 in Gera.
Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Totholz_BayerischerWald
Ungenutzte Wälder mit hohem Strukturreichtum und bedeutenden Totholzanteilen beherbergen oftmals eine höhere Biodiversität als genutzte Wälder. Die Erforschung der dynamischen Entwicklung ungenutzter Wälder ist ein Fokus der Forschung am Institut für Ökologie. Aufgenommen am 20.10.2012 im Nationalpark Bayerischer Wald. Foto: Markus Bernhardt-Römermann, Ökologie,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Wachteln

Bewegungswissenschaftler der Uni Jena haben Wachteln in einer Hochgeschwindigkeitsröntgenanlage laufen lassen und dabei die Kräfte gemessen, die an ihren Beinen wirken.

 
Foto: Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Pressemitteilung:
http://idw-online.de/de/news617454

     
 Winterschneeball Kleine Eisskulptur an den Knospen einer Viburnum farreri (Winterschneeball) auf den Freigelände des Botanischen Gartens der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität, aufgenommen am 13.12.2010. Die Gründung des Botanischen Gartens nahe des Uni-Hauptgebäudes geht auf das Jahr 1794 zurück, als Herzog Carl August von Sachsen-Weimar die Erlaubnis für die Einrichtung des Gartens erteilte. Foto:Jan-Peter Kasper,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
     
 Wolfspraeparat Das Habituspräparat eines Wolfes wurde 2014 im Rahmen der Sonderausstellung 'Wolf und Wildkatze' im Medusensaal des Phyletischen Museums gezeigt (im Bild ist auch eine Wildkatze zu sehen). Das Exemplar stammt aus dem Tiergehege Chemnitz und wurde 1990 vom Präparator Matthias Krüger angefertigt. Bei solchen Habituspräparaten wird die Haut samt Fell abgezogen und gegerbt. Die Haut wird dann über einen individuell vorgefertigten Modellkörper gezogen, der aus Draht und Holzwolle besteht, so dass das Objekt insgesamt sehr leicht ist. Die Knochen des Tieres werden separat aufbewahrt; die Augen sind aus Glas.



Foto: Gunnar Brehm,
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Inventarnummer: Mam 2371
Weibchen, Tiergehege Chemnitz, 1990
Präparator: Matthias Krüger
Länge ca. 140 cm, Höhe ca. 70 cm,
Breite ca. 30 cm


www.uni-jena.de/Universität/Einrichtungen/Museen/Archiv+Objekt+des+Monats/2014/Februar+2014.html
     
 Zygospore Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Zygospore des Jochpilzes Zygorhynchus moelleri.

Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa,
Friedrich-Schiller-Universität: Sammlungen
der Naturwissenschaften und Naturgeschichte,
"Jena Microbial Resource Collection"
     
 Stand: 16. Januar 2017


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Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt generell mit dem Einverständnis der genannten Rechteinhaber (Details siehe Impressum)