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Neuer Professor im Institut für Ökologie: Holger Schielzeth erforscht Heuschrecken


Sie haben ein denkbar schlechtes Image: Wenn sie auftauchen, dann meist in großer Zahl und sie fressen alles, was wächst. Ihr verheerendes Einfallen und die Verwüstung, die sie hinterlassen, macht sie seit einigen Jahren sogar zum Namensgeber für skrupellose Finanzinvestoren.

Doch dieses Bild stimmt so nicht ganz - jedenfalls nicht für die heimischen Heuschrecken-Arten, sagt Prof. Dr. Holger Schielzeth von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für den neu ernannten Professor für Populationsökologie sind Heuschrecken wichtige Studienobjekte, die nicht Entsetzen und Verwüstung bringen, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse liefern. "Heuschrecken eignen sich hervorragend für ökologische und evolutionsbiologische Studien, da wir sie sowohl im Labor als auch im Freiland untersuchen können", sagt der 40-Jährige, der jüngst von der Uni Bielefeld nach Jena wechselte.

Auszug aus: https://idw-online.de/de/news662192 


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