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Chemische Kommunikation zwischen Algen und Bakterien


Orfamid A, so heißt die Substanz, ist ein zyklisches Lipopeptid, das die Bakterien zusammen mit anderen chemischen Verbindungen freisetzen. "Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Orfamid A auf Kanäle in der Zellmembran der Algen wirkt, was zur Öffnung dieser Kanäle führt", erläutert Dr. Severin Sasso das Ergebnis der Jenaer Studie. "Das führt zu einem Einstrom von Kalziumionen aus der Umgebung in das Zellinnere der Algen", führt der Leiter der Arbeitsgruppe für Molekulare Botanik aus. Eine rasche Änderung der Konzentration von Kalziumionen ist ein verbreitetes Warnsignal für viele Zelltypen, das zahlreiche Stoffwechselwege reguliert.

Pressemitteilung:
https://idw-online.de/de/news685246


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