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Habilitationen

Habilitationsordnung


 Eröffnung des Habilitationsverfahrens (Verfahren A)



Alle Unterlagen und Schriften müssen spätestens 2 Wochen vor der nächsten Fakultätsratssitzung spätestens  freitags bis 11:00 Uhr eingereicht werden.

Schriften und Unterlagen die nach der o.g. Frist eingereicht werden, können erst auf der darauffolgenden Fakultätsratssitzung behandelt werden.

Die Termine für die Fakultätsratssitzungen finden Sie hier.

1. Schritt: Überweisung Habilitationsgebühr

Die Habilitationsgebühr beträgt     200,- Euro.

(entsprechend der Gebührenordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gültige Fassung 2/2004)

Empfänger:     Universität Jena

IBAN:             DE09 8200 0000 0083 0015 03

BIC                  MARKDEF1820

Bitte geben Sie folgenden Verwendungszweck an:
"Habilitationsgebühr" "[Nachname], [Vorname(n)]" "Biologisch-Pharmazeutische Fakultät"

2. Schritt: Habilitand reicht (während der Sprechzeiten) alle Unterlagen (siehe Merkblatt) und Schriften in der Promotions- und Habilitationsstelle ein

3. Schritt: Bestellung der Habilitationskommission

Der Fakultätsrat entscheidet über die Zulassung zur Habilitation und die Eröffnung des Habilitationsverfahrens. Er bestellt die Mitglieder der Habilitationskommission. Der Bewerber erhält einen schriftlichen Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens.

4. Schritt: Erstellung der Gutachten

Nach Eröffnung des Verfahrens stellt der Dekan die Habilitationsschrift den Gutachtern mit der Bitte um Erstellung eines Gutachtens zu. Die Gutachter haben für die Begutachtung der Habilitationsschrift und für die Erstellung der Lehrgutachten ab Eröffnung des Verfahrens zwölf Wochen Zeit.

5. Schritt: Auslage der Habilitation und Gutachten

Nach Erstellung der Gutachten liegen die Habilitationsschrift und die Gutachten vier Wochen zur Einischtnahme aus.

6. Schritt: Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift

Nach Ablauf der Auslagefrist entscheidet die Habilitationskommission auf Grundlage der Gutachten über Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift. Sie kann auch die Rückgabe zur Mängelbeseitigung innerhalb einer Frist von maximal einem Jahr beschließen. Über die Entscheidung der Habilitationskommission werden die Habilitanden schriftlich informiert. Nach der Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Habilitationsschrift dürfen Habilitanden die Gutachten einsehen. Nach Annahme der Habilitationsschrift stimmt der Dekan mit den Habilitanden einen Termin für den wissenschaftlichen Vortrag mit Kolloquim ab.

7. Schritt: Wissenschaftlicher Vortrag mit Kolloquium

Im Anschluss an den wissenschaftlichen Vortrag mit Kolloquium befindet die Habilitationskommission ob die Leistung des Bewerbers den Anforderungen entsprochen hat und beschließt die Fortführung des Verfahrens. Das Thema für die öffentliche Vorlesung wird festgelegt.

8. Schritt: Öffentliche Vorlesung

Die Vorlesung soll innerhalb von drei Wochen nach dem wissenschaftlichen Vortrag mit Kolloquium gehalten werden. Der Dekan setzt sich wegen der Terminabsprache mit den Habilitanden in Verbindung.

9. Schritt: Empfehlung für oder gegen die Erteilung der Lehrbefähigung

Im unmittelbaren Anschluss an die Vorlesung befindet die Habilitationskommission unter Einbeziehung der gutachterlichen Stellungnahme zur didaktischen Qualität der Lehrveranstaltungen darüber, ob die Leistung des Bewerbers den Anforderungen nach § 16 (2) entsprochen hat und entscheidet über die Empfehlung für oder gegen die Erteilung der Lehrbefähigung.

10. Schritt: Abschluss des Habilitationsverfahrens 

Der Vorsitzende der Habilitationskommission informiert den Fakultätsrat über die Empfehlung der Habiliationskommission gemäß § 17 bzw. § 22 der Habilitationsordnung. Der Fakultätsrat entscheidet über die Erteilung der Lehrbefähigung. Hat der Bewerber nach § 5 der Habilitationsordnung auch die Lehrbefugnis beantragt, entscheidet der Fakultätsrat in gleicher Sitzung über die Erteilung der Lehrbefugnis. Die Lehrbefugnis gilt für das Fachgebiet, für das die Lehrbefähigung beantragt worden ist.

11. Schritt: Dokumentation der Habilitationsschrift

Der Habilitand ist verpflichtet Pflichtexemplare der Habilitationsschrift an die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek zu übergeben.

Homepage der Bibliothek

12. Schritt: Aushändigung der Urkunde

 Sobald die Bestätigung der Bibliothek über Abgabe der Pflichtexemplare vorliegt (ca zwei bis vier Wochen nach FR-Sitzung), erhalten die Kandidaten die Urkunde über die Lehrbefähigung falls beantragt Lehrbefugnis per Post zugestellt.


Eröffnung des Umhabilitationsverfahrens


Alle Unterlagen und Schriften müssen spätestens 2 Wochen vor der nächsten Fakultätsratssitzung spätestens  freitags bis 11:00 Uhr eingereicht werden.

Schriften und Unterlagen die nach der o.g. Frist eingereicht werden, können erst auf der darauffolgenden Fakultätsratssitzung behandelt werden.

Die Termine für die Fakultätsratssitzungen finden Sie hier.


1. Schritt: Überweisung Umhabilitationsgebühr

Die Umhabilitationsgebühr beträgt     70,- Euro.

(entsprechend der Gebührenordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gültige Fassung 2/2004)

Empfänger:     Universität Jena

IBAN:             DE09 8200 0000 0083 0015 03

BIC                  MARKDEF1820

Bitte geben Sie folgenden Verwendungszweck an:
"Umhabilitationsgebühr" "[Nachname], [Vorname(n)]" "Biologisch-Pharmazeutische Fakultät"

2. Schritt: Kandidat reicht (während der Sprechzeiten) alle Unterlagen (siehe Merkblatt) und Schriften in der Promotions- und Habilitationsstelle ein

Durchführungsbestimmungen für Umhabilitationen

Biologisch-Pharmazeutische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Das Umhabilitationsverfahren entspricht im Wesentlichen einem vereinfachten Habilitations­verfahren mit den in den folgenden Ziffern enthaltenen Modifikationen:

 

1.      Der Kandidat/die Kandidatin (im Folgenden "der Kandidat") stellt einen Antrag auf Umhabilitation und Erteilung der Lehrbefugnis an den Dekan (siehe Antragsformular). Mit dem Antrag werden die im Merkblatt zu den Durch­führungs­bestimmungen auf­geführten Unterlagen eingereicht.

2.      Der Fakultätsrat entscheidet über die Zulassung zum Umhabilitationsverfahren und eröffnet das Verfahren durch Bestellung einer Habilitationskommission. Der Kandidat erhält einen Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens.

3.      Der Fakultätsrat bestellt mindestens zwei Gutachter, die beide Angehörige der FSU sein können. Alternativ können die Gutachten bei der Universität angefordert werden, an der Lehr­befähigung und Lehrbefugnis erworben wurden. Dazu ist die Zustimmung des Antrag­stellers erforderlich. Der Fakultätsrat kann zugleich zwei Kommissionsmitglieder als Gutachter zur didaktischen Qualität der Lehrveranstaltungen bestimmen. Sofern der Kandidat die Lehrbefugnis bereits an einer anderen Universität erworben hat, kann auf die Begutachtung der didaktischen Qualität der Lehrveranstaltungen verzichtet werden.

4.      Gemäß § 10 (6) der Habilitationsordnung wird nach der Erstellung der Gutachten die Habilitationsschrift zusammen mit den Gutachten den Professoren, Hochschuldozenten und habilitierten Mitgliedern der Fakultät vier Wochen zur Einsicht zugänglich gemacht. Alle Professoren, Hoch­schul­dozenten und habilitierten Mitglieder der Fakultät sind inner­halb der Auslagefrist berechtigt, zu der Habilitationsschrift schriftlich Stellung zu nehmen.

5.      Gemäß § 10 (7) der Habilitationsordnung entscheidet die Habilitationskommission nach Ablauf der Auslagefrist über die Annahme der Habilitationsschrift. Nach der Ent­scheidung der Habilitations­kommission über Annahme oder Ablehnung der Habilitations­schrift hat der Kandidat das Recht, die Gutachten zur Habilitationsschrift ein­zusehen.

6.      Gemäß § 31 der Habilitationsordnung kann durch Fakultätsratsbeschluss auf die öffentliche Verteidigung und die öffentliche Vorlesung (Lehrprobe) verzichtet werden. An der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät stellt sich der Kandidat in diesem Fall in der Regel mit einem öffentlichen Vortrag vor.

7.      Auf Empfehlung der Habilitationskommission und auf der Basis der Entscheidung des Fakultätsrats zeigt der Dekan dem Rektor/Präsidenten die Umhabilitation an.

8.      Der Kandidat erhält nach Abschluss des Umhabilitationsverfahrens die beantragte Lehr­­befugnis und Ernennung zum Privatdozenten durch einen Bescheid und eine Urkunde. Der Kandidat ist damit verpflichtet, seine bisherige Mutteruniversität über die erfolgte Umhabilitation in Kenntnis zu setzen.

9.      Auf die Abgabe der Pflichtexemplare gemäß § 27 der Habilitationsordnung kann ver­zichtet werden.

10.   Die Unterlagen des Umwandlungsverfahrens, einschließlich eines Exemplars der Habilitations­­­schrift, gehen nach der Beendigung des Verfahrens über die Promotions- und Habilitationsstelle des Dekanats an das Archiv.